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Funktionsweise von Nachtsichtgeräten

Mai 1st, 2011 by admin in Allgemein

In der Nacht sieht man schlechter als am Tag. Dies mag ein Grund sein warum man ein Nachtsichtgerät entwickelt hat. Der wohl ausschlaggebendste Faktor für die Entwicklung dieser Geräte war aber wahrscheinlich die militärische Nutzung dieser Technik. Frei nach dem Motto:

Sehen ohne selbst vom Feind gesehen oder wahrgenommen zu werden.

Daher ist es nicht verwunderlich, dass der Initiator dieser Technologie, das Militär, seit den 1930er Jahren keine Kosten und Mühen gescheut hat diese Technik weiterzuentwickeln. Mit der Entwicklung der sogenannten Bildwandlerröhre begann der militärische Einsatz dieser Technologie. Das erste Nachtsichtgerät wurde bereits gegen Ende des zweiten Weltkriegs eingesetzt. Diese Technik, die sogenannten Restlichtverstärker sind die gängigsten Modelle in der Nachtsichttechnologie. Hierbei wird das nur schwache, vorhandene Licht in eine Bildwandlerröhre geleitet, trifft beim Austritt auf einen meist grünlich leuchtenden Schirm und erzeugt dort wieder ein Bild. Ist das Licht dennoch zu schwach, kann die Umgebung unter Zuhilfenahme einer Infrarotlampe ausgeleuchtet und so für das menschliche Auge sichtbar gemacht werden. Da diese Technologie mit der Entwicklung der Mikrokanalplatte in den 1970er Jahren eine neue Stufe erreichte, die Qualität, die Handlichkeit und die Lebensdauer der Geräte verbesserte, unterscheidet man beim Nachtsichtgerät heutzutage vier verschiedene Generationen. In der dritten Generation wurde noch einmal die Lichtverstärkung der Mikrokanalplatte unter Verwendung von Galliumarsenid verbessert.

Die vierte und neueste Generation ist zur Zeit ausschließlich beim Militär im Einsatz. Eine weitere Technologie in der Nachtsicht stellen die sogenannten Wärmebildgeräte dar, die die abstrahlende Wärme von Objekten sichtbar machen. Die Geräte sind zwar teurer in der Anschaffung haben aber den Vorteil, dass sie auch am Tag eingesetzt werden können.